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RadWag WLY 2017-07-01T16:41:32+00:00

RadWag WLY

Die WLY Multifunktionswaage wurde zum schnellen und präzisen Bestimmen der Masse mit Hilfe von modernen Wägeterminals PUE7 entwickelt. Die Bedienung der Wage ist sehr einfach, was das maximale Automatisieren des Wägevorgangs ermöglicht. Außer der Standardfunktionen stehen auch Stückzählen, Etikettieren und Rezeptieren zur Verfügung. Die universelle Software der Waage unterstützt Barcode-Scanner, Bon- und Etikettendrucker, RFID-Scanner und PC-Peripheriegeräte.
Die WLY Multifunktionswaage ermöglicht in Verbindung mit Etikettendruckern das Drucken von Etiketten. Mit Hilfe des Etikettiersystems können Etiketten zur Kennzeichnung des Wägeguts z.B. bei Verpackungsvorgängen gedruckt werden.
Die Ausstattung der WLY Waage besteht aus einer Edelstahl-Waagschale und einem Messgerät mit einem TFT 5,7“ Touchscreen-Display sowie einer Folientastatur.

Das Gerät kann mit einer zusätzlichen Wägeplattform arbeiten und ermöglicht:

  • Programmieren von Schaltflächen und Funktionstasten,
  • Programmieren der Bewegungssensoren,
  • Erstellen von Druckvorlagen,
  • Erstellen von Textinformationen im Fenster des Waagendisplays.
Softwarefunktionen:
  • Verfügbare Betriebsarten: Wägen, Stückzählen, Einwägen, Rezeptieren, Dichtebestimmung, Tierwägen,
  • Erstellen von Standardetiketten zum Bekleben von einzelnen Waren,
  • Erstellen von Sammeletiketten zum Bekleben von Sammelbehältern,
  • Erstellen von Sammeletiketten zum Bekleben von Containern für Sammelbehälter,
  • 3 Arten des Druckens von Sammeletiketten: Manuell, mit Zählerstand und mit Sollmasse des Sortiments,
  • Kontrollwaagefunktion (Ergebniskontrolle der Wägung +/-),
  • Identifizierung der Waren mit Hilfe von EAN-13 und EAN-128-Codes,
  • Datenbanken: Bediener, Sortimente, Rohstoffe, Vertragspartner, Wägungen, universelle Variablen, Taras.
Schnelle Sortimentsuche mit Hilfe von Barcode-Scannern erhöht die Funktionalität des Messgerätes, das die Computersoftware „ETIKETTENEDITOR“ unterstützt.

Funktionen

Die Kennzeichnung der Produkte mit entsprechenden Zeichen oder Symbolen ermöglicht eine schnelle und sichere Identifizierung. Die Waage kann Informationen über die Masse des Produktes oder über die Menge auf einem Etikettendrucker (externes Gerät) ausgeben. Diese Werte werden anschließend zusammen mit anderen Informationen wie z.B. Barcodes, Graphiken, Zusammensetzung, Anschrift etc. gedruckt. Bei Laboranwendungen erfolgt das Etikettieren halbautomatisch und bei Industrieanwendungen vollautomatisch (sog. dynamische Waagen).

Das ist der Wägeprozess mit dem Referenzgewicht und seinem Toleranz. Der Prozess verläuft in den Gewichtseinheiten (mg, g). Dagegen die Dosierungstoleranz in [%] zum Referenzwert; also das ist zulässige Abweichung, die bei diesem Vorgang akzeptabel ist. Solche Lösung tritt bei der Wägung von Pulver, Flüssigkeiten und Schüttgütern auf. Die Funktion unterstützt eine Belastungsanzeige, sog. Bargraph.In industriellen Applikationen kann man Systeme anwenden, die mit diesem Vorgang steuern.

Die Statistikfunktion dient zum Erfassen der durchgeführten Wägungen und ihrer Analyse. Als Ergebnis werden Informationen über die Messreihe wie z.B. die Werte: Max, Min, Standardabweichung, Durchschnittswert, Spannweite, Varianz etc. geliefert.

Die Funktion nutzt die Messung der Masse zum Bestimmen der Menge der gewogenen Elemente. Erforderlich ist der Wert der Masse des einzelnen Elementes. Die Masse des einzelnen Elementes kann durch On-Line-Wägen bestimmt oder aus der Datenbank geholt werden.Das Zählen der Elemente erfolgt nach dem folgenden Algorithmus: Masse aller Elemente / Masse des einzelnen Elementes = Menge. Die Funktion wird durch den AKP-Mechanismus (Automatische Korrektur der Präzision) unterstützt. Die Masse des einzelnen Elementes wird beim Zählen aktualisiert.Die AKP-Funktion korrigiert den Fehler aus den Masseunterschieden der scheinbar gleichen Elemente. In Industrieanwendungen kann das Stückzählen mit den Funktionen des Kontrollwägens oder Dosierens verknüpft werden.Dadurch kann die optische Signalisierung (Ampel) beim Erreichen der Sollmenge genutzt werden. Verwendet werden auch Waagensysteme mit mehreren Plattformen mit verschiedenen maximalen Wägebereichen und Ziffernschritten.

Die Funktion dient zum Vergleich der gewogenen Objekte mit dem Prüfgewicht. Die Masse des Prüfgewichts kann einen nummerischen Wert annehmen (z. B. aus der Datenbasis). Sie kann auch durch die Wägung bestimmt werden. Jedes gewogenen Element wird mit einer Masse des Prüfgewichts verglichen, die als ideale Masse also 100% angenommen wird. Für Elemente mit einer Masse kleiner als die Masse des Prüfgewichts erreichen wir das Ergebnis unten 100%; für schwerere Elemente wird 100% durch das Ergebnis erheblich überschritten.

Die Funktion dient zum Summieren der nacheinander folgenden Massemessungen. Sie ermöglicht das Bestimmen der Massenzusammensetzung der Mischung, die aus einer beliebigen Anzahl der Bestandteile mit verschiedenen Konsistenzen bestehen kann. Die Einschränkung bei diesem Prozess ist der Wert der maximalen Belastung der Waage.

Funktion zum Unterstützen des Prozesses der Herstellung von Mischungen aus verschiedenen Bestandteilen. Üblicherweise wird die Datenbank der Bestandteile der Waage genutzt. Die Idee der Funktion ist das kontrollierte Wägen jedes Bestandteils mit einer bestimmten Toleranz. In der Funktion sind viele interne Einstellungen verfügbar. In technologisch hoch entwickelten Waagen wird sie durch verschiedene Anzeigen und Bargraph-Anzeigen unterstützt.

Eine programmierbare Funktion zum Unterstützen des Wägeprozesses durch das Steuern von: Öffnen der Wägekammer, Drucken, Nullstellen, Tarieren etc. Ist besonders gefragt, wenn eine Verschmutzung der Waage möglich ist.

Die Funktion Kontrollwägen dient zur Kontrolle der Masse der gewogenen Probe, ob diese in dem definierten Toleranzbereich liegt. Es müssen die sog. Kontrollschwellen definiert werden. Die erste, untere Schwelle [LO] und die zweite, obere Schwelle [HI]. Die Schwellen werden in den Masseeinheiten [g], [kg] definiert. Die Anzeige des aktuellen Zustandes der gewogenen Probe erfolgt durch die graphischen Elemente auf dem Display der Waage (Laborapplikationen). In industriellen Lösungen werden externe Anzeigeelemente verwendet (Licht- oder akustische Signalgeber). Es ist die sog. schnelle visuelle /- Kontrolle, die während der Trennung, Prüfung oder dem Verpacken von Produkten verwendet wird, deren Masse mit einer gewissen Toleranz z.B. 12860 g ± 5 g definiert wurde.

Der Prozess der Bestimmung der Masse eines dynamischen Objekts d.h. das Objekt kann sich unkontrolliert auf der Waagschale bewegen. Für die Bestimmung der Masse ist wesentlich mehr Zeit erforderlich, als bei einer traditionellen Wägung. Die Zeit der Messung der Masse des gewogenen Objektes wird von Bediener definiert. Auf diese Weise kann die Funktion, je nach der Aktivität des gewogenen Objektes, optimiert werden.

Weitere Funktionen finden Sie in der Produktkarte.

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