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RadWag AS X2 2017-07-09T12:23:34+00:00

RadWag AS X2

AS.X2- hoch entwickelte, innovative  analytische Waagen.
Für maximalen Arbeitskomfort werden in der X2 Waagenserie kapazitive Oberflächen Touchscreens der neusten Generation verbaut. Einfache Handhabung, übersichtliches Menü sowie eine intuitive Darstellung der Informationen sorgen für eine komfortable Bedienung.

Die X2 Waage nutzt ein einzigartiges und innovatives System, dass mit einer Funktion zur Personalisierung des Informationssystems mit Hilfe von Widgets ausgestattet ist. Die Personalisierung des Displays der X2 Waage ermöglicht den direkten Zugriff auf Informationen und Arbeitsergebnisse vom Hauptbild.
Gängige Schnittstellen ermöglichen die Auswahl der optimalen Kommunikation: 2 x RS-232, USB-A, USB-B, Ethernet und optional Wireless-Module.
Das Gehäuse besteht aus Kunststoff und die Waagschale aus Edelstahl.

Datenbanken der X2-Waagen
Das Informationssystem der neuen X2 Waagen Serie basiert auf 7 Datenbanken, die mehreren Benutzern Zugriff auf die Warendatenbank ermöglicht, alle gespeicherten Daten können ausgewertet werden. Abspeichern der Daten in 7 Datenbanken:

  • Benutzer (bis zu 100 Einträge),
  • Waren (bis zu 5 000 Einträge),
  • Wägungen (bis zu 50 000 Einträge),
  • Verpackungen (bis zu 100 Einträge),
  • Rezepturen (bis zu 100 Einträge),
  • Kunden (bis zu 100 Einträge),
  • ALIBI-Speicher (bis zu 500 000 Wägungen).
Zusätzlich können Protokolle in 2 Kategorien erstellt werden:
  • Rezepturprotokolle (bis zu 200 Protokolle),
  • Protokolle aus der Dichtemessung (bis zu 500 Protokolle).

Datenmanagement
Über die USB Schnittstelle können Arbeitsergebnisse an einen Rechner bzw. eine andere Waage schnell übertragen und kopiert werden (Messungen, Protokolle, Datenbanken). Das Datenmanagement der Waage kann auch online mit Hilfe des Fernzugriffs zur Waage und ihrer Datenbanken erfolgen.

ALIBI-Speicher
Alle X2 Waagen sind mit einem eichfähig zugelassenen ALIBI-Speicher ausgestattet, der für die Sicherheit und die automatische Erfassung der Messungen sorgt, sowie die Einsicht, das Kopieren und das Archivieren der Daten ermöglicht. Im ALIBI-Speicher können bis zu 500.000 Wägungen erfasst werden.

sorgt, sowie die Einsicht, das Kopieren und das Archivieren der Daten ermöglicht. Im ALIBI-Speicher können bis zu 500.000 Wägungen erfasst werden.

Funktionen

Eine diagnostische Funktion zum Bestimmen der metrologischen Parameter der Waage (Wiederholbarkeit) bei tatsächlichen Betriebsbedingungen. Kann auch zum Optimieren der Wägezeit im Zusammenhang mit der erreichten Wiederholbarkeit der Messungen genutzt werden. Funktioniert im Automatikbetrieb, daher ist praktisch kein Zeitaufwand seitens des Bedieners notwendig.

Das ist der Wägeprozess mit dem Referenzgewicht und seinem Toleranz. Der Prozess verläuft in den Gewichtseinheiten (mg, g). Dagegen die Dosierungstoleranz in [%] zum Referenzwert; also das ist zulässige Abweichung, die bei diesem Vorgang akzeptabel ist. Solche Lösung tritt bei der Wägung von Pulver, Flüssigkeiten und Schüttgütern auf. Die Funktion unterstützt eine Belastungsanzeige, sog. Bargraph.In industriellen Applikationen kann man Systeme anwenden, die mit diesem Vorgang steuern.

Die Aufgabe der Funktion ist das Überprüfen des ordnungsgemäßen Betriebs der Kolbenhubpipetten durch die gravimetrische Messung der abgegebenen Flüssigkeit. Kann als ein autonomes Modul der Waage oder in Verbindung mit Computersoftware betrieben werden.

Die Funktion nutzt die Messung der Masse zum Bestimmen der Menge der gewogenen Elemente. Erforderlich ist der Wert der Masse des einzelnen Elementes. Die Masse des einzelnen Elementes kann durch On-Line-Wägen bestimmt oder aus der Datenbank geholt werden.Das Zählen der Elemente erfolgt nach dem folgenden Algorithmus: Masse aller Elemente / Masse des einzelnen Elementes = Menge. Die Funktion wird durch den AKP-Mechanismus (Automatische Korrektur der Präzision) unterstützt. Die Masse des einzelnen Elementes wird beim Zählen aktualisiert.Die AKP-Funktion korrigiert den Fehler aus den Masseunterschieden der scheinbar gleichen Elemente. In Industrieanwendungen kann das Stückzählen mit den Funktionen des Kontrollwägens oder Dosierens verknüpft werden.Dadurch kann die optische Signalisierung (Ampel) beim Erreichen der Sollmenge genutzt werden. Verwendet werden auch Waagensysteme mit mehreren Plattformen mit verschiedenen maximalen Wägebereichen und Ziffernschritten.

Die Funktion dient zum Vergleich der gewogenen Objekte mit dem Prüfgewicht. Die Masse des Prüfgewichts kann einen nummerischen Wert annehmen (z. B. aus der Datenbasis). Sie kann auch durch die Wägung bestimmt werden. Jedes gewogenen Element wird mit einer Masse des Prüfgewichts verglichen, die als ideale Masse also 100% angenommen wird. Für Elemente mit einer Masse kleiner als die Masse des Prüfgewichts erreichen wir das Ergebnis unten 100%; für schwerere Elemente wird 100% durch das Ergebnis erheblich überschritten.

Der Prozess der Bestimmung der Masse eines dynamischen Objekts d.h. das Objekt kann sich unkontrolliert auf der Waagschale bewegen. Für die Bestimmung der Masse ist wesentlich mehr Zeit erforderlich, als bei einer traditionellen Wägung. Die Zeit der Messung der Masse des gewogenen Objektes wird von Bediener definiert. Auf diese Weise kann die Funktion, je nach der Aktivität des gewogenen Objektes, optimiert werden.

Die Funktion Dichte von festen Körpern oder Flüssigkeit nutzt das archimedische Prinzip. Es ist notwendig ein spezielles Set anstelle der normalen Waagschale zu installieren. Bei festen Körpern ist die Masse der Probe in der Luft sowie in einer Flüssigkeit mit einer bekannten Dichte zu bestimmen. Bei Flüssigkeiten wird ein Senkkörper mit einem bekannten Volumen zuerst in der Luft und anschließend im untersuchten Medium gewogen. Störfaktor des Prozesses der Bestimmung der Dichte sind Luftblasen. Sie können an der gewogenen Probe oder am Senkkörper haften. Auf Laborwaagen können kleine feste Körper gewogen werden. In industriellen Applikationen kann die Dichte der festen Körper beim Unterflurwägen des Wägegutes bestimmt werden. Die Größe und die Masse des untersuchten Objektes kann in diesem Fall erheblich großer sein.

Die Funktion erfasst den größten, aktuell angezeigten Wert während eines Wägeprozesses. Sie wird beispielsweise in medizinischen Waagen zum ,,Einfrieren” des Ergebnisses der Wägung des Patienten genutzt. Die Funktion wird auch in vielen Prozessen und Applikationen verwendet.

Die Funktion Kontrollwägen dient zur Kontrolle der Masse der gewogenen Probe, ob diese in dem definierten Toleranzbereich liegt. Es müssen die sog. Kontrollschwellen definiert werden. Die erste, untere Schwelle [LO] und die zweite, obere Schwelle [HI]. Die Schwellen werden in den Masseeinheiten [g], [kg] definiert. Die Anzeige des aktuellen Zustandes der gewogenen Probe erfolgt durch die graphischen Elemente auf dem Display der Waage (Laborapplikationen). In industriellen Lösungen werden externe Anzeigeelemente verwendet (Licht- oder akustische Signalgeber). Es ist die sog. schnelle visuelle /- Kontrolle, die während der Trennung, Prüfung oder dem Verpacken von Produkten verwendet wird, deren Masse mit einer gewissen Toleranz z.B. 12860 g ± 5 g definiert wurde.

Die Funktion zeigt die Messung der Masse als Wert in Newton an, was in Prozessen des Bestimmens von Druck- bzw. Scherkraft angewendet werden kann.

Eine diagnostische Funktion zum objektiven Erfassen der durchgeführten Messungen. Die in der Software enthaltenen GLP Programmvorgänge dienen zur Protokollerstellungen in Kurz- oder Langfassung.

Funktion zum Unterstützen des Prozesses der Herstellung von Mischungen aus verschiedenen Bestandteilen. Üblicherweise wird die Datenbank der Bestandteile der Waage genutzt. Die Idee der Funktion ist das kontrollierte Wägen jedes Bestandteils mit einer bestimmten Toleranz. In der Funktion sind viele interne Einstellungen verfügbar. In technologisch hoch entwickelten Waagen wird sie durch verschiedene Anzeigen und Bargraph-Anzeigen unterstützt.

Eine programmierbare Funktion zum Unterstützen des Wägeprozesses durch das Steuern von: Öffnen der Wägekammer, Drucken, Nullstellen, Tarieren etc. Ist besonders gefragt, wenn eine Verschmutzung der Waage möglich ist.

Die Statistikfunktion dient zum Erfassen der durchgeführten Wägungen und ihrer Analyse. Als Ergebnis werden Informationen über die Messreihe wie z.B. die Werte: Max, Min, Standardabweichung, Durchschnittswert, Spannweite, Varianz etc. geliefert.

Weitere Funktionen finden Sie in der Produktkarte.

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